Waldcamp

Mit diesem Beitrag möchte ich mein jüngstes Projekt vorstellen. Gemeinsam mit Alexander Rothenbacher, Jäger und Naturpädagoge, haben wir eine neue und einzigartige Trainingsidee entwickelt. Die Verbindung aus Personal Training als Ganzheit für Körper, Geist und Seele im Einklang mit der Natur, sorgen für eine Zeitoase der besonderen Art, welche Training und Selbstreflexion vereint.

Bei unserem so genannten Waldcamp handelt es sich um ein Trainingslager, welches im Wald unter den Konditionen der Natur stattfindet, ohne Hilfsmittel und ohne jeglichen Luxus. Es geht dabei aber nicht nur um Training im physiologischen Sinn, sondern vielmehr möchten wir neben den verschiedenen Trainingseinheiten für den Körper ein Training repräsentieren, dass die mentale Ebene gleichermaßen anspricht.

Wir werden am 3. Oktober gegen 9 Uhr zu Fuß aufbrechen. Nur mit dem Nötigsten ausgerüstet, machen wir uns auf den Weg ins Lautertal. Das Team, welches aus maximal zwanzig Personen besteht, wird in zwei Gruppen eingeteilt.

Die Teilnehmer sind ab jetzt auf sich gestellt. Zunächst gilt es, den Weg zum Basislager mittels Karte und Kompass ausfindig zu machen. Neben Teambuilding geht es auch immer wieder darum, sein Können und seine Fähigkeiten zum Erfolg der Gruppe einzubringen. Im Basislager angekommen heisst es zunächst einmal, das Nachtlager zu errichten. Hierfür ist es nötig den Anweisungen des begleitenden Jägers zu folgen und als Team zu agieren. Die äußeren Konditionen dürfen dabei keine Rolle spielen. Neben körperlicher Anstrengung, Zeitdruck und den Anforderungen, die durch die Gruppe entstehen, muss das Lager vor Sonnenuntergang errichtet sein.


Als nächstes stehen die Heranschaffung und Aufbereitung des Wassers aus der Lauter auf dem Plan. Auch hier sind Organisation und körperliche Fitness gefragt. Die Feuerstelle muss entfacht werden um anschließend die völlig naturbelassene Nahrung auf Heu zuzubereiten.


Nach dem Essen stehen Punkte wie Selbstreflexion, Gruppenarbeit und verschiedenen Themendiskussionen auf dem Programm.
Die Nacht im Freien ist sicher für viele ein einzigartiges Erlebnis, fern von Lärm und den Lichtern der Stadt. Endlich kann man Ruhe spüren und sich ganz seiner Selbst widmen. Kein Strom, Licht, Medien oder sonstiges, das einen so häufig ablenkt.


Der nächste Morgen startet mit einer Trainingseinheit. Danach steht ein Marsch bevor, um das Frühstück zu organisieren. Neben ortsgegebenen Hindernissen und der speziell dafür festgelegten Trainingseinheit erwartet die Teilnehmer wieder eine Teamaufgabe. Gemeinsames Frühstück bei herrlicher Aussicht, ein Vortrag zum Thema Stressmanagement und Selbstreflexion schließen den Vormittag ab.


Nach zwei aufregenden und tiefgründigen Tagen bei völligem Verzicht auf jeglichen Luxus geht es zurück auf den Heimweg.
Ich verspreche mir neben körperlicher Fitness vor allem Nachhaltigkeit dieses Camps. Mein Anliegen ist es, dass sich während dieser zwei Tage jeder auf den Weg zu einer Reise zu sich selbst macht. Durch das Team seine persönlichen Stärken und Schwächen erkennt und im Einklang mit der Natur sich ganz auf sich selbst besinnt.

Daraus sollen Eigenmotivation, Selbstvertrauen und neue Weg für den Alltag resultieren.


Ich freue mich drauf!

Eure Stephanie Lutrelli

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