Der Squat – Die Hocke

Der Squat – Die Hocke

5 geniale Trainingseffekte leicht gemacht!

Die Hocke zu Neudeutsch „Squat“ ist eigentlich unsere natürliche Ruheposition, die jeder Mensch bis ins hohe Alter beherrschen sollte. Die Realität in der modernisierten Gesellschaft sieht leider ganz anders aus. Die Mehrzahl der Menschen beherrscht heute kaum noch diese Fertigkeit und ist in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt.

 

Woher kommt dieses Problem?

 

Schauen wir auf die heutigen Naturvölker, die noch größtenteils wie unsere Vorfahren leben, so stellen wir einen entscheidenden Unterschied im Alltag dieser Kulturen fest.

Anstatt dem bei uns allseits gebrauchten Sitzmöbel wird bei ihnen gehockt, denn Stühle sind ihnen meist fremd. Ein gemeinsamer Hocke-Kreis um das Feuer herum, bei dem man zum Beispiel zu Abend isst, ist oft sogar Tradition und wird regelrecht zelebriert. Die Hocke ist dort eine benötigte Alltagsfertigkeit.

 

Springen wir in unsere moderne Gesellschaft zurück und blicken wir einmal auf die Kleinsten unter uns, so stellen wir Erstaunliches fest. Unsere Kinder beherrschen im Gegensatz zu den Erwachsenen die Hocke und nutzen diese regelmäßig. Das bedeutet wir Erwachsenen haben uns durch unser Bewegungsverhalten die Hocke einfach nur abtrainiert.

Es ist eine intuitive Bewegung, die sich im Lauf der Evolution implementiert hat. Wie in allem, was sich im Laufe der Zeit in der Natur entwickelt hat, steckt auch hier ein Nutzen dahinter. Deshalb beschäftigt sich heute auch die moderne Sportwissenschaft mit diesem Thema.

Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Hocken 5 positive Trainingseffekte im Körper auslöst. Dabei reichen bereits 30 Minuten über den Tag verteilt um diese zu erreichen. Speziell die Beine und der Rücken profitieren dabei extrem vom Hocketraining, aber auch die inneren Organe und die Verdauung erleben positive Auswirkungen.

 

 

 

Die Vorteile der Hocke

 

  1. Beweglichkeit der Beine
    Knie und Hüfte werden heutzutage kaum noch in der vollen Range of Motion (vollen Bewegungsfreiheit) genutzt. Oft sind sie nur noch in der typischen 90-90-Sitzhaltung, die zu Verkürzungen in der Bein und Hüftmuskulatur führt. Beim Hocken werden die Gelenke in die volle Beugung gebracht und damit die Beweglichkeit erhalten und trainiert.

 

  1. Faszien-Training
    Die „Superficial Backline“ ist eine Faszie, die sich über die gesamte Körperrückseite hinweg zieht. Sie beginnt bei der Fußsohle und reicht bis hoch zur Stirn. In der Hocke wird diese auf Dehnung gebracht, Verklebungen werden gelöst und die Beweglichkeit damit erhöht.

 

  1. Nährstoffaustausch für die Gelenke
    Stellt man sich ein Gelenk wie zum Beispiel das Knie vereinfacht vor, funktioniert es wie ein Schwamm. Durch die vollständige Beugung, das Zusammendrücken, wird der Schwamm komplett ausgepresst und die verbrauchten Nährstoffe werden herausgedrückt. Beim Strecken des Knies kann sich dann der Schwamm mit neuen Nährstoffen vollsaugen.

 

  1. Okklusionstraining
    Durch die Hocke wird bewusst kurzzeitig ein Blutstau in den Beinen erzeugt. Der Körper versucht die Versorgung trotzdem aufrecht zu erhalten und passt sich an. Er legt dafür über längere Zeiträume neue Leitungen in die Beine, die sogenannte Kapillarisierung findet statt. Dies verbessert die Blutversorgung und hilft damit gegen „häufiges Einschlafen“ der Beine oder auch gegen kalte Füße.

 

  1. Entlastung der inneren Organe
    In der Hocke wird das Becken aufgerichtet, die inneren Organe werden entlastet und der Darm ist entspannt. Die Hocke fördert somit die Verdauungsprozesse und hilft damit zum Beispiel bei Schwierigkeiten mit dem Toilettengang.

 

Holen Sie sich jetzt die Hocke zurück!

Es ist ganz einfach diese in den Alltag zu integrieren!

Man ersetzt das Sitzen durch das Hocken!

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Personal Trainer gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns unter stephanie.lutrelli@gmx.de oder telefonisch unter 0163 2872 796.

 

Beitrag verfasst von Trainer Patrick

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