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Der Stoffwechsel

Stoffwechsel eingeschlafen – Was tun?

Der Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, bezeichnet alle biochemischen Abläufe in unserem Körper. Er hält unsere wichtigen Körperfunktionen am Laufen, regelt die Aufnahme von Stoffen aus der Nahrung und ebenso die Ausscheidung der Abfallprodukte. Der Stoffwechsel ist somit dafür verantwortlich, dass die aufgenommene Nahrung zu Energie umgewandelt wird.
Viele Menschen leiden an einem „eingeschlafenen“ oder trägen Stoffwechsel. D.h. die Verdauung funktioniert nicht richtig und man hat das Gefühl, schon beim Anblick eines Stück Kuchens hat man 2 Kilo mehr auf den Hüften. Andere hingegen, so kommt es einem vor, können essen und essen und nehmen dabei auch noch ab. Für Einige mag das unfair klingen, jedoch ist dieser Unterschied nicht rein der Genetik geschuldet, sondern vielmehr dem eigenen Essverhalten.

Unterschiedliche Stoffwechseltypen:

Wie eben erwähnt, hat der Stoffwechsel einen großen Einfluss auf unser Gewicht, ob wir schnell ab-oder zunehmen und wie wohl wir uns in unserem Körper fühlen.
Die Aktivität des Stoffwechsels hängt von mehreren Faktoren ab. Da wäre zum einen das Alter. Je älter wir werden, desto langsamer wird der Stoffwechsel. Das hängt mit der geringeren Muskelmasse zusammen und der Tatsache, dass der Körper die Energie, die der Stoffwechsel benötigt, für andere Dinge verwendet und den Stoffwechsel somit etwas herunterfährt. Auch das Geschlecht spielt hier eine Rolle. Da Männer von Grund auf mehr Muskeln besitzen, haben sie auch einen höheren Stoffwechsel als Frauen.
Die Hauptursache für einen langsameren Stoffwechsel ist jedoch eine ganz andere: Unser bisheriges Essverhalten. „Jeder ist seines Glückes Schmied“, dieses Sprichwort passt auch hier sehr gut, denn wir sind selbst verantwortlich, wie gut die Abläufe in unserem Körper funktionieren, so auch beim Stoffwechsel.

Stoffwechsel eingeschlafen – Was tun?

Der Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, bezeichnet alle biochemischen Abläufe in unserem Körper. Er hält unsere wichtigen Körperfunktionen am Laufen, regelt die Aufnahme von Stoffen aus der Nahrung und ebenso die Ausscheidung der Abfallprodukte. Der Stoffwechsel ist somit dafür verantwortlich, dass die aufgenommene Nahrung zu Energie umgewandelt wird.
Viele Menschen leiden an einem „eingeschlafenen“ oder trägen Stoffwechsel. D.h. die Verdauung funktioniert nicht richtig und man hat das Gefühl, schon beim Anblick eines Stück Kuchens hat man 2 Kilo mehr auf den Hüften. Andere hingegen, so kommt es einem vor, können essen und essen und nehmen dabei auch noch ab. Für Einige mag das unfair klingen, jedoch ist dieser Unterschied nicht rein der Genetik geschuldet, sondern vielmehr dem eigenen Essverhalten.

Warum habe ausgerechnet ich einen langsamen Stoffwechsel?
Jetzt hat man sich bisher immer als benachteiligt gesehen und sich damit abgefunden, dass alle um einen herum das Essen einfach besser verwerten können. Doch so ist es tatsächlich nicht. Ein langsamer Stoffwechsel ist immer ein Signal dafür, wie man seinen Körper bisher behandelt hat.
Der häufigste Fehler, den unzufriedene Frauen auf dem Weg zum Traumgewicht gemacht haben, ist die Kalorienrestriktion. Über 80% der Deutschen haben schon einmal eine Diät gemacht. Und damit meine ich keine gesunde Ernährungsumstellung, sondern eine Reduktion der Kalorien. Sie haben weniger gegessen, oder einen Makronährstoff, z.B. die Kohlenhydrate, über einen längeren Zeitraum weggelassen. In dieser Zeit gelangt weniger Energie in Form von Nahrung in unseren Körper. Dieser bemerkt das natürlich sofort und reagiert dementsprechend darauf: Er fährt den Stoffwechsel runter, denn erstens hat dieser, bei weniger Nahrung, nicht mehr so viel zu tun und zweitens ist der Körper ein Energiesparer, er achtet immer darauf, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, da man früher eben nie wusste, wann wieder Nahrung verfügbar sein wird.

Der Körper geht also auf Sparflamme, er verbrennt und verwertet nur noch das, was auch entsprechend zugeführt wird. Nun gibt es leider viele, die nicht nur weniger Kalorien aufnehmen, sondern richtige Crash-Diäten durchführen. Das heißt, sie nehmen täglich nur noch 800-1000 Kalorien zu sich und treiben im schlimmsten Falle dazu noch Unmengen an Sport. Der Körper benötigt jedoch täglich eine gewisse Anzahl an Kalorien (=Energie) für die lebensnotwendigen Aktivitäten, wie Atmung, Verdauung und dem Ausgleichen der Körpertemperatur. Nehmen wir nun nur sehr wenige Kalorien zu uns, gerät der Körper in eine Art Paniksituation, der Erhalt der Lebensfunktionen ist in Gefahr. Somit stellt der Körper in den Hungerstoffwechsel um. Bedeutet, er fährt alle Vorgänge auf das Nötigste herunter und konzentriert sich auf das, was am Wichtigsten ist. Dazu zählt die Versorgung des Gehirns und der Muskeln, denn auch in Hungersituationen musste man früher die Kraft haben, im Falle einer Gefahr, wegzulaufen.
Steinzeitlich gesehen war dieser Mechanismus also sehr wichtig, weil er die Menschen damals vor dem Verhungern in nahrungsarmen Zeiten geholfen hat. Auch heute ist es erstaunlich, wie lange ein Körper eine starke Diät-oder Hungerphase aushalten kann.

Doch das Dilemma kommt erst nach der Diät. Habe ich nun bei Traumgewicht erreicht, oder vielleicht auch schon früher aufgegeben, weil die Sahnetorte auf der letzten Geburtstagsfeier doch so lecker war, fängt man an, plötzlich wieder wie vorher zu essen. Oft, isst man nach einer strengen Diät auch mehr als vorher, weil die ganzen Lebensmittel, welche man sich vorher verboten hatte, plötzlich viel verlockender wirken als zuvor.

Hat man nun seine Kohlenhydrate oder normale Kalorienanzahl wieder regelmäßig auf dem Teller, ist der Körper natürlich erstmal überfordert. Er ist darauf ausgelegt, 800 bis 1000 Kalorien zu verbrennen und bekommt von heute auf morgen plötzlich viel mehr. Er kann sich nicht schnell genug anpassen und muss die mehr aufgenommenen Kalorien erstmal als Reserven wieder in unsere Fettpölsterchen einlagern. Dazu kommt, dass er merkt, die Hungersnot ist vorbei, Essen ist wieder verfügbar. Aus Angst vor der nächsten, legt er sich sicherheitshalber Vorräte an, die sich ebenfalls als Fettpölsterchen an Bauch und Schenkel sichtbar machen. Dieser Mechanismus, der eigentlich ebenfalls nur als Überlebensstrategie dienen sollte, kennt man häufig unter dem „Jo-Jo-Effekt“
Muss ich jetzt für den Rest meines Lebens mit diesem langsamen Stoffwechsel leben?
Nein, keinesfalls. Glücklicherweise ist unser Körper sehr anpassungsfähig. Doch man muss es langsam angehen und den Körper beobachten. Kann er sich langsam auf eine andere Ernährungsweise einstellen, wird auch der ganze Mechanismus nachziehen.

Hier haben wir 4 Tipps für Sie, wie sie Ihren Stoffwechsel so richtig in Schwung bringen:

  1. Regelmäßig essen. Klingt einfach, fällt vielen aber äußerst schwer, da die Gedankenmuster aus vergangenen Diätzeiten immer noch tief verwurzelt sind. Wichtig ist jedoch, dass der Körper wieder Vertrauen in Ihre Essgewohnheiten schafft. Bedeutet: Er muss sich sicher sein, dass nicht bald schon wieder die nächste Hungerperiode beginnt, sondern er regelmäßig mit ausreichend Energie versorgt wird. Das können Sie nur erreichen, indem Sie über einen längeren Zeitraum ein konstantes Essverhalten einhalten. Dieses sollte natürlich an Ihre Lebensgewohnheiten angepasst sein. Dem einen passt es besser, 6 kleine Mahlzeiten über den Tag zu essen, der andere kommt mit 3 größeren besser klar, das ist ganz individuell wählbar. Wichtig ist, wenn Sie sich für den einen Weg entscheiden, dann bleiben Sie auch dabei. Man sollte also für mindestens 3 Wochen keine Mahlzeit auslassen, lange nach hinten verschieben, oder drastisch reduzieren. Essen Sie sich an gesunden und unverarbeiteten Lebensmitteln satt und geben Sie Ihrem Körper genügend Energie. Dann werden Sie sehen, wie er auch bereit ist, seine Reserven für Notzeiten loszulassen.
  2. Ausreichend trinken. Im letzten Artikel haben wir geklärt, warum Wasser so wichtig für unsere Körperfunktionen ist. Das gilt besonders für den Stoffwechsel. Für all seine Abläufe benötigt er Wasser, welches wir ihm bereitstellen sollten. Hierfür sollten Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter reines Wasser zu sich nehmen. Wenn Ihnen das Trinken schwer fällt, stellen Sie sich zwei Wasserflaschen morgens bereit und setzen sich als Ziel, diese bis zum Abend leer zu bekommen. Ihr Körper, Ihre Ausstrahlung und Ihre Verdauung werden es Ihnen danken.
  3. Sport. Auch das ist nichts Neues. Sport regt den Stoffwechsel sehr aktiv an. Zuerst sollten Sie einen Sport wählen, der Ihnen Spaß macht und gut durchführbar ist. Es bringt nichts, 6 Tage zu warten und sich dann einmal in der Woche zu einer Hardcore-Ausdauer Training zu quälen, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Finden Sie ein gutes Maß an Belastung und Regeneration. Am besten für den Stoffwechsel ist ein Intervalltraining. D.h. eine Trainingseinheit unterteilt in anstrengende und weniger anstrengende Phasen. Dies kann man beim Spinning, beim Laufen, oder auch im Krafttraining umsetzen. Variieren Sie also Geschwindigkeit oder Gewicht in abwechselnden Zeitabschnitten. Wenn Sie bisher ein reiner Ausdauersportler waren, dann lohnt es sich auch 2 bis 3 Mal pro Woche etwas Krafttraining zu integrieren. Sie müssen hierfür kein Bodybuilder werden, allerdings verbrennen Muskeln einiges Mehr an Kalorien, als Fettgewebe. Bedeutet, auch im Ruhezustand, wenn Sie gerade keinen Sport machen, wird Ihr Körper durch mehr Muskeln zu einem eigenständigen Fettverbrenner.
  4. Ballaststoffreich und vollwertig essen. Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die der Körper von den verwertbaren Teilen trennen und ausscheiden muss. Dieser Vorgang zwingt den Körper mehr Energie für die Verdauung aufzubringen und regt somit den Stoffwechsel an. Außerdem vergrößern Ballaststoffe den Darminhalt, was zusätzlich die Verdauung anregt. Ballaststoffe finden Sie vor allem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und in geringen Mengen in Milch. Generell gilt: Je unverarbeiteter Ihre Lebensmittel, desto besser. Das Verarbeiten natürlicher Produkte bedeutet nämlich meistens auch das Entfernen der Nähr-und Ballaststoffe.
  5. Natürlich ist jeder Körper unterschiedlich und es kommt wirklich sehr darauf an, wie man ihn in der Vergangenheit behandelt hat und es heute noch tut. Aus diesem Grund gibt es in meiner Ernährungsberatung keine vorgefertigten Ernährungspläne oder Einheitsrezepte. Jeder kommt mit unterschiedlichen Voraussetzungen in mein Studio und wird diesen entsprechend betreut. Sollten Sie sich bereits auch schon mit etlichen Diäten oder Kalorienzählen den Stoffwechsel verlangsamt haben, helfe ich Ihnen gerne dabei, Ihn wieder auf Trab zu bringen.

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